06. März 2022

 

 

Russisches „Verteidigungsministerium“?

 

Wenn ich vom „russischen Verteidigungsministerium“ höre, könnte ich wütend aus der Haut fahren. Putin führt Krieg, auch wenn er sich diese Lesart verbietet, als „Fake“ neuerdings sogar hart bestrafen lässt. Was ist es denn, wenn ein Land ein anderes überfällt, schießt, Bomben wirft, Panzer rollen und Raketen einschlagen lässt, wenn eine unschuldige Zivilbevölkerung ihr Heil in der Flucht sucht. Dieser Angriff auf einen Nachbarn und angebliche „Nazis“ hat mit Verteidigung nichts zu tun. Der russische Präsident und Diktator Putin zusammen mit dem belarussischen Tyrannen-Kompagnon Lukaschenko haben dabei einen Brand entfacht, der sich leicht ausbreiten und die ganze Welt in Brand geraten lassen kann. Wenn, ja wenn sich das westliche Verteidigungsbündnis NATO dazu verführen lässt, aktiv in diesen Krieg einzugreifen. Putin hat für sich schon mal festgestellt, dass die scharfen Wirtschaftssanktionen des Westens einer Kriegserklärung gleichkämen. Das hörte sich noch nicht so an, als habe der Treffer wirklich gesessen. Die Sichtweise würde sich wohl erst ändern, wenn der Westen Gas-, Öl- und Kohlelieferungen stoppten und dem durchgeknallten Russen den Geldhahn abdrehten, aus dem er sein Kriegsministerium und einen mörderischen Krieg finanziert. Mit den schmerzlichen Folgen für die von der russischen Energie Abhängigen. Reiner Trabold